Okay, für den folgenden Blog Eintrag eine Überschrift zu finden, ist nicht ganz einfach. Aber das Teil ist LESENSWERT!
Inhalt: es geht um die Eigenschaften junger Menschen, Kinder der späten 80er und 90er, die durch moderne Erziehung mehr Selbstvertrauen, mehr Individualität, mehr Kompetenz besitzen. Oder... glauben, sie zu besitzen.
By 1999, according to one survey, 91 percent of teens described themselves as responsible, 74 percent as physically attractive, and 79 percent as very intelligent. (More than 40 percent of teens also expected that they would be earning $75,000 a year or more by age 30; the median salary made by a 30-year-old was $27,000 that year.)
Weiter geht es damit, wie sich diese neue Selbsticherheit dann wirklich im Arbeitsleben äussert...
They’re used to checklists, he says, and “don’t excel at leadership or independent problem solving.” Alsop interviewed dozens of employers for his book, and concluded that unlike previous generations, Millennials, as a group, “need almost constant direction” in the workplace. “Many flounder without precise guidelines but thrive in structured situations that provide clearly defined rules.”
und
Trained throughout childhood to disconnect performance from reward, and told repeatedly that they are destined for great things, many are quick to place blame elsewhere when something goes wrong, and inclined to believe that bad situations will sort themselves out—or will be sorted out by parents or other helpers."
Ein Schelm, wer da versteht, warum D&D in seiner 4. Auflage den Weg beschreitet, den es eingeschlagen hat.
Den ganzen Artikel gibts hier: Joe the Lawyer's Wondrous Imaginings
Als Vater eines Sohnes kann ich leider bestätigen, dass diese Art der Pädagogik auch heute noch die Kindergärten und Grundschulklassen dieser Republik bestimmt und dabei wird absolut vergessen, dass auch der Umgang mit Siegen und Niederlagen gelehrt werden muss. Und auch, dass eben nicht alle Träume erfüllbar sind...
Kommentare
Aus meiner Erfahrung mit
Aus meiner Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen kann ich diese Vorwürfe nicht bestätigen. Die jungen Menschen mit denn ich rollenspiele wirken auf mich nicht anders, als ich und meine Freunde in ihrem Alter. Allenfalls würde ich sie, wohl wegen ihrer größeren Medienerfahrung, für aufgeschlossener gegenüber neuen Spiel- und Medienkonzepten halten.
An die Schulkinder in meinem Umfeld werden nach meinem Eindruck durchweg höheren Anforderungen gestellt, als an mich zu meiner Schulzeit. Ob das immer pädagogisch durchdacht ist, kann ich nicht beurteilen, aber die Menge des Lernstoffes ist nicht geringer als vor 20 Jahren und die Eindringlichkeit und Frequenz der Prüfungen scheit zugenommen zu haben.
Die aktuelle Diskussion scheint mir eher der generellen Stimmung geschuldet (abgesehen von genereller "Die Jugend von heute!" Skepsis, in die immer mehr Rollenspieler wegen ihres fortgeschrittenen Alters verfallen), in den USA erregt gerade das Buch "Battle Hymn of the Tiger Mother" einer chnesisch-stämmigen Akademikerin Aufsehen, in dem die Vorzüge von Kasernenhoferziehung preist, in Deutschland hat sich Thilo Sarrazin des Themas angenommen.
Ich muss nur den
Ich muss nur den Sportunterricht meines Sohns betrachten - von der Kindergartenzeit ganz zu schweigen - wo fast schon pingelig darauf geachtet wird, bloss keine (Ball)Spiele zu machen, bei denen es Sieger und Verlierer gibt. Man möchte ja nicht durch Negativ-Erfahrungen die Kindheit erschweren. Es gibt ja auch keine Noten mehr bis incl. der dritten Klasse - aus dem gleichen Grund.
Das bittere ist, die Kinder wünschen sich eine Beurteilung nach Noten und wünschen sich Sportspiele, bei denen sie ihre Kräfte messen und vergleichen können. Das sagen ja sogar mittlerweile die Lehrer und versuchen Wege zu finden, Noten zu vermitteln, ohne dies so deutlich zu machen, dass einem kritischen Elternteil der Weg einer Dienstaufsichtsbeschwerde offen stehen könnte.
Es lebe 1968. Ich denke
Es lebe 1968.
Ich denke gerade bei so Hobbies wie Rollenspiel, dass eben nru eine Niesche ist und Eigeninitiative, Kreativität udn andere Fähigkeiten nicht nur fördert sonder nauch in gewissen Maße voraus setzt, wird man eher fähige Kinder treffen. Denn die fernsehsüchtigen und an der Playstation festgewachsenen "Problemfälle" werden nei bei so einem Hobby landen.
Ich denke schon, dass die in dem Artikel ansprochenen Punkte eine Tendenz beschreiben. Aber ob die nun nur bei Kindern zu finden ist und ob es wirklich ein globales allgemeines Problem ist oder nur dass von einer bestimmten Gruppe, da bi nich mir nicht sicher. Es kann entsprechend zu Rolands Aussage aber auch einfach die Konsequenz aus Überforderung/Überlastung der Kinder bzw. indreikt durch die der Eltern sein.
Du hast da Spam. Ich als
Du hast da Spam.
Ich als Lhererkind kann noch hinzufügen, dass diese Art der (nicht)Erziehung immer extremer und in imemr mehr Haushalten vorherscht. Es sind also nicht nur die Lehrer (und als Lherer kann man eh wenig ausrichten, das meist wird zu Hause erreicht oder vergeigt. was nicht heißen soll, dass alle Lehrer alles richtig machen).
Sollte auch keine generelle
Sollte auch keine generelle Lehrerkritik sein. Ich denke auch, das Problem beginnt zu Hause und wird in der Schule weiter verschärft. Wenn die Eltern jede Kindeskritik des Lehrers als persönlichen Angriff werten - was soll man da noch machen.