Rollenspiel im Bewerbungsgesprächv

Experten eines amerikanischen Karriere Portals haben darauf hingewiesen, dass der Hinweis, sein Hobby "Dungeons & Dragons" als Beispiel für privat erlerntes gutes Teamplay anzugeben, ein großer Fehler sei.

Meine eigene Erfahrung (natürlich auf Deutschland begrenzt) ist glücklicherweise eine andere. Als Hobby habe ich es stehts im Lebenslauf angegeben und tatsächlich zeigten sich die meisten potentiellen Arbeitgeber recht interessiert daran, was sich denn hinter diesem "Fantasy Rollenspiele" verbergen würde. Fast jedes mal ging die Vermutung des Gesprächspartners in Richtung: "so etwas wie Theater?".

Was dann wichtig ist: man muss in der Lage sein, die Frage in wenigen Sätzen zu beantworten. Und jeder Rollenspieler weiß, wie schwierig dies aus dem Stehgreif heraus sein kann. Also unbedingt vorher über - auch wenns seltsam klingt! Aber wer ein komplexes Hobby in wenigen Worten erklären kann, dem traut ein Arbeitgeber auch zu, schwierige Sachzusammenhänge schnell zu erkennen und für andere anschaulich zu machen. Und außerdem lockert ein Thema, bei dem man sich als Bewerber richtig sicher ist, das Gespräch nicht nur auf, sondern es gibt auch ein wenig Kontrolle an jene Person zurück, die eigentlich getestet wird.