Das entwickelt sich (leider) allmählich zu einem verdammt wiederkehrendem Thema. Anders als üblich - also einmal nicht direkt vor Weihnachten - gibt es wieder Entlassungen im Kreativbereich von Dungeons & Dragons bei WotC.
Auf Enworld findet sich unter dem Thread Unconfirmed: More Layoffs at WotC die Nachricht, dass es dieses mal wohl Torah Cottrill und Andy Collins erwischt hat. Während mir der erste Name beirets nichts mehr sagt, ist Collins eines der letzten verbliebenen Gesichter, die ich noch mit D&D verbinde.
Ich weiss, dass "unconfirmed" noch nicht bestätigt, bedeutet. Aber folgt eimfach dem Thread-Verlauf, dann erfahrt ihr, dass es lediglich noch nicht offiziell gemacht wurde. Das Andy Collins wohl freiwillig gegangen ist, macht den Abgang nur geringfügig weniger dramatisch.
In meinen Augen ein weiteres Indiz dafür, dass die Zeiten sich wandeln und D&D in seiner jetzigen Version wohl dem Ende entgegen schreitet. Schon hbisher konnten keine 4th Ed. Produkte erarbeitet werden, während parallel an der für den Herbst geplanten Einstiegs-Sets gewerkelt wird. Und dann noch weitere Entlassungen? Das ist keine Anpassung an den Markt - das ist ein Ausbluten!
Auf US-Blogs wird bereits darüber gerätselt, welche Lizenz für welche Firma interessant werden könnte...
Kommentare
Hört sich ja nicht gut an.
Hört sich ja nicht gut an. Schön, dass es bei rsp-blogs jemanden gibt, der das so gut im Auge behält und uns mit Infos versorgt :) Ich bin gespannt, was dabei raus kommt... Ich frage mich, wie der Abenteuer-Contest 2010 vom DnD-Gate da rein passt, denn da ist ein Sonderpreis für ein "besonders deutsches" 4e-Abenteuer ausgelobt. "Besonders deutsch" bedeutet in diesem Falls, dass es wenig Miniaturenkämpfe gibt. Finde ich persönlich eine komische Ansicht. Aber in wieweit ich typisch deutsch bin, ist die andere Frage.
Besonders deutsch
Ja, wir tun ja gerne so, als ob "unsere" Abenteuer so viel anspruchvoller wären, als jene die überm Teich entstehen. Dabei gibt es dort genau so viele Beispiele guter Abenteuer, wie zum Beispiel Temple of Elemental Evil oder das berühmte Keep on the Borderlands. Überhaupt finde ich den Ansatz interessant, ein gutes und spannendes D&D 4th Abenteuer zu entwickeln, dass nicht auf Kämpfe / Miniaturen beruht. Meiner Meinung nach ist das nunmal genau Stärke der 4th Ed.
Ansonsten möchte ich nochmals klar stellen, dass ich hier nicht die Totenglocken für WotC läuten möchte und weder Abneigung noch gar Hass wegen der neuen D&D Ausgabe hege. Ich mag sie nicht, aber ich weiss, was die Wizards für D&D in der Vergangenheit erreicht haben...